SEKUNDÄR-ROHSTOFFE - Das Fachmagazin für Entscheider und Praktiker in der Recyclingwirtschaft (Altkabel)

Der Wendepunkt wurde eingeläutet - Die Kunststoffbranche erholt sich erstaunlich schnell von dem schweren Krisenjahr 2009. Ein wichtiger Indikator dafür war die K 2010 in Düsseldorf. (SR 12/2010, Seite 23)


Jahrestagung des bvse (bvseTV)
Zu Wort kommen der Präsident des Bundeskartellamtes, Herr Andreas Mundt, der zuständige Abteilungsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Herr Dr. Helge Wendenburg sowie Burkhard Landers, Präsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (SR 11/2010, Seite 2)

 


Vorbildliche Recycler: In Schweden befinden sich Abfallvermeidung, Wiederverwertung und „Waste to Energy“
auf einem hohen Niveau. Die lokalen Branchenunternehmen gelten als innovativ. Für deutsche Ausrüster und Dienstleister sind die Geschäftschancen in der gut entwickelten schwedischen Entsorgungsbranche begrenzt. Bedarf besteht vor allem an technischen Innovationen und in ausgewählten Bereichen des Anlagenbaus.
(SR 11/2010, Seite 18)


Alles andere als Ersatz: Ersatzbrennstoffe (EBS) erfreuen sich steigender Nachfrage.
Verwertet werden sie zusammen mit konventionellen Brennstoffen in der sogenannten Mitverbrennung, vor allem in Zement-, Kalk-, Braunkohle- und Industriekraftwerken, aber auch als spezieller Brennstoff in EBS-Kraftwerken. Die Mitglieder des Vereins Deutscher Zementwerke setzen sie bereits in über 58 Prozent zur thermischen Energiegewinnung ein. Einblicke in die Praxis und Praxisbeispiele bietet das Kapitel „Ersatzbrennstoffe“ in einem erschienenen Band über Erneuerbare Energien. (SR 11/2010, Seite 23)


HWWI-Studie zur Verpackungsverordnung - Marktliberalisierung und Reform sind dringend notwendig:
Laut einer aktuellen Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) ist dringend eine grundlegende
Reform der Verpackungsverordnung notwendig, die in Deutschland derzeit die ordnungsgemässe Rücknahme und Entsorgung von Verpackungsabfällen reguliert.


Leere Pflanzenschutzkanister - PAMIRA räumt auf
Jedes Jahr fallen in Deutschland in der Landwirtschaft rund 3.000 Tonnen leerer Pflanzenschutzmittel-Kanister an.
Doch was geschieht mit den Verpackungen? Wie werden sie entsorgt, und kann man den Kunststoff, aus dem
sie hergestellt wurden, wiederverwerten? (otsVideo)

 


Verwerterbranche muss sich neu sortieren. Die Verwertung von Kunststoffabfällen ist in Deutschland Teil des Alltags. Beim genauerem Hinsehen aber knirscht es im Getriebe: Recycler beklagen niedrige Verbrennungskosten, die den Wettbewerb um die Sekundärrohstoffe verzerren. Der Entwurf zum neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz bleibt umstritten. (SR 10/2010, Seite 19)


REACH für Anwender – Chemikaliengesetz auf dem Prüfstand. Experten berieten auf der Fresenius-Praxistagung über die Umsetzung der EU-Verordnung. Seit genau drei Jahren ist das neue EU-Chemikaliengesetz REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) in Kraft. Die Mehrheit der in der EU verwendeten Chemikalien musste bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf ihre Umwelt- und Gesundheitsfolgen getestet werden, da das alte Chemikalienrecht nur das Testen von Neustoffen vorschrieb. (SR 08/2010, Seite 9)


Hochwertige Kunststoffe aus alten Elektrogeräten. Elektro- und Elektronikschrott ist europaweit der Abfallstrom mit den größten Zuwachsraten. Da bei elektronischen Geräten unterschiedlichste Materialien verbaut sind, stellt das Recycling hohe Anforderungen an Trenn- und Sortiervorgänge. Der deutsche Anlagenbauer MeWa stattet große internationale Entsorgungsdienstleister mit hochmodernen Recycling-Anlagen aus. (SR 08/2010, Seite 26)


Exportchance Umwelttechnologien - Vor kurzem initiierte die IFAT ENTSORGA in Berlin ein Expertengespräch zum Thema „Exportchance Umwelttechnologie – trifft sie den Bedarf der Zukunftsmärkte?“. Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Vorsitzender im Weltklimarat und Chefökonom des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, eröffnete die Veranstaltung mit dem Vortrag „Klimaschutz als globale Herausforderung – Chancen, Schwerpunkte, Schlüsseltechnologien“. (SR 08/2010, Seite 28)


bvse will Green Procurement fördern (bvseTV)
Es wird zu viel Kunststoff verbrannt. Das zeigen Studien, die belegen, dass bereits 52 % der Kunststoffe energetisch genutzt werden, während nur noch 45 % stofflich verwertet werden - und dies mit steigender Tendenz!
Der Vizepräsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. Herbert Snell machte daher deutlich, dass "wir eine Trendumkehr brauchen". Die zunehmende energetische Nutzung der Kunststoffe widerspreche nicht nur allen Vorgaben zur Nachhaltigkeit, sondern stelle auch eine sinnlose Verschwendung des hohen Nutzpotentials der Kunststoffe dar. Vielmehr müsse alles dazu getan werden, mehr Recyclingprodukte als bisher einzusetzen.

 


So nutzen Unternehmen die richtigen Onlinemarketing Maßnahmen - Von Targeting über Linkbuilding bis Social Media: Das Fachchinesisch rund ums Thema Onlinemarketing kann auf Einsteiger durchaus abschreckend wirken. Dabei spielen diese Begriffe erst einmal gar keine Rolle bei der Einschätzung,welche Maßnahmen des Onlinemarketings für ein Unternehmen die richtigen sind. (SR 07/2010 Online-Spezial, Seite 12)


Die Natur als Partner und Vorbild nehmen - Prof. Dr. Michael Braungart von der Universität Lüneburg hält den Weg, den die Kreislaufwirtschaft momentan geht, schlicht für falsch. Auf einer Veranstaltung des WFZruhr in Gelsenkirchen nannte der unbequeme Wissenschaftler das bisherige Recycling eine „Alibi-Maßnahme“. Gefragt seien völlig neue Ansätze und Ideen. (SR 07/2010, Seite 17)


Kunststoffrecycling hat Bewährungsprobe bestanden
(bvseTV berichtet vom 13. Internationalen Altkunststoff-Tag in Bad Neuenahr) zu SR 07/2010, Seite 2

 


Wie lässt sich Baumischabfall am besten verwerten? Das diskutierte die internationale Entsorgungsbranche auf dem „Demolition Day 2010“ in Bad Ems. Eingeladen zu dem Symposium hatte die TITECH Systems AS.


Das Angebot muss stimmen - Im Jahr 2030 werden die chinesischen Haushalte voraussichtlich über 480 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr produzieren. Die besten Chancen für einen Markteinstieg. (SR 06/2010, Seite 8)


Der 13. Internationale Altpapiertag mit 600 Teilnehmern aus aller Welt stand ganz im Zeichen der Trendwende
auf den Sekundärrohstoff-Märkten. Nach dem Krisenjahr 2009 ist nun auch in der Altpapierbranche Besserung in Sicht. Aber auch die rechtlichen Grundlagen der Kreislaufwirtschaft standen auf der Tagesordnung der Altpapiertagung.
(bvseTV vom 13. Internationalen Altpapier-Tag) zu SR 06/2010, Seite 4

 


Photovoltaik-Schrott: Die Mengen steigen. Die genaue Menge von Photovoltaik-Schrott zu bestimmen, ist aufgrund vieler Unsicherheitsfaktoren schwierig. Wegen der hohen Lebensdauer der Solarmodule war die Abfallmenge der noch jungen Technologie bisher gering. Im Jahr 2008 lag sie in der EU bei 3.800 Tonnen. Bis 2030 wird sie voraussichtlich auf 130.000 Tonnen steigen. (SR 05/2010, Seite 18)


... und Niemand hält sie auf - Der illegale Export von Elektroaltgeräten hat eine dramatische Dimension erreicht. Kriminelle Machenschaften gefährden zunehmend die Versorgung der europäischen Industrien mit vielen wertvollen Rohstoffen. Die EU ist kollektiv zum Handeln gefordert.
In der Studie mit dem Titel „Optimierung der Steuerung und Kontrolle grenzüberschreitender Stoffströme bei Elektroaltgeräten/Elektroschrott“, die über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren durchgeführt wurde, haben Fachleute des Hamburger Instituts für Ökologie und Politik GmbH (Ökopol) nach eigenem Bekunden „die solidesten Informationen“ zur Herkunft und Menge exportierter Geräte zusammengetragen. (SR 04/2010, Seite 8)


BDE erwartet stabile Müllgebühren - Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin diskutierte der BDE mit Politikern von CDU/CSU und FDP das neue Gutachten zu den Auswirkungen der Abschaffung des Umsatzsteuerprivileg für kommunale Unternehmen in der Entsorgungsbranche, das im Auftrag vom BDE und der Veolia Umweltservice GmbH von dem Marktforschungsinstitut trend:research erstellt wurde. SEKUNDÄR-ROHSTOFFE berichtete in der letzten Ausgabe. (SR 04/2010, Seite 15)


Stoffliche Verwertung von Altholz ist in Gefahr (bvseTV berichtet vom 1. Altholz-Tag in Köln)

 


Ausgewählte Klimaschutzpotenziale der Abwasserwirtschaft - Im Rahmen einer aktuellen Studie des ifeu Instituts, des Öko-Instituts und des BDE konnten in den untersuchten Bereichen „Wärmepotenzial aus der Abwasserkanalisation“ und „Potenzial der Klärgasnutzung“ erhebliche Treihausgaseinsparpotenziale ermittelt werden. (SR 03/2010, Seite 16/17)


eANV: Mitan®4T-Technologie bietet optimale Kommunikationsbasis (Von Dr. Ralf V. Schüler / PR-Agentur GiVE 4 Public Relations) - Alle Unternehmen aus der Abfall- und Entsorgungsbranche sind ab dem 1. April 2010 verpflichtet, einen elektronischen Nachweis bezüglich gefährlicher Abfälle wie kontaminierte Böden, Bauschutt, Dachpappe und andere zu führen. Vor diesem Hintergrund erhielt das Beratungshaus tutor - Gesellschaft für Anwenderorientierte Programme und Computer mbH - den Auftrag, ein Konzept zur Einführung des elektronischen Abfall-Nachweisverfahrens (eANV) im Hause des in Konstanz angesiedelten Entsorgungsunternehmens Hämmerle Recycling GmbH zu entwickeln. Dies beinhaltete eine fundierte Soll-Ist-Analyse, um eine optimale IT-Lösung in die Prozessabläufe des Unternehmens einzubinden.


Energieeffizientere Nutzfahrzeuge (Quelle: Minett Media/Volvo) - Volvo Trucks war nach eigener Überzeugung eines der ersten großen Industrieunternehmen, das Anstrengungen zur Reduzierung der Umweltbelastungen seiner Lkw unternommen hat. - Unternehmen in vielen Bereichen haben sich seit Jahrzehnten in unterschiedlichem Umfang für den Umweltschutz engagiert, aber erst seit der Klimawandel international an oberster Stelle auf der Tagesordnung steht, wurde das Thema Umweltbelastung zum alltäglichen Teil des Geschäftslebens. „Das ist ein großes Thema in der heutigen Geschäftswelt“, sagt Raul Carlson, ein international tätiger Wirtschaftsberater und Dozent für das Thema Umweltbilanz eines Produktes beziehungsweise Produktlebenszyklus.


Neuordnung der Verpackungsentsorgung in Deutschland
bvse-Präsident Burkhard Landers erläutert vor der Bundespressekonferenz die Reformvorschläge, die gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden, Dualen Systemen und kommunaler Entsorgungswirtschaft entwickelt worden sind.
 

 


Wettbewerb um Verpackungsentsorgung - Ist das Duale System ohne einen entschlossenen Verordnungsvollzug gefährdet? Die seit 2009 in Kraft getretene 5. Novelle der Verpackungsverordnung führte zu erheblicher Ernüchterung bei den Akteuren auf dem Entsorgungsmarkt und zu weiterem Preisdruck. Lizenzierungspflicht und Vollständigkeitserklärung als neue Instrumente haben nicht dafür gesorgt, dass die bei Systembetreibern lizenzierten Mengen und damit die Lizenzentgelte deutlich angestiegen sind. Eine aktuelle Studie belegt, dass immer noch eine große Anzahl von „Trittbrettfahrern“ im Markt vorhanden ist und dass (Teil-)Mengen aus der haushaltsnahen Entsorgung in Branchenlösungen „umdefiniert“ werden. Im „Wettbewerb um die Verpackung“ kommt es zu einer Verdichtung durch Verdrängung und Neuverteilung von Marktanteilen … (SR 01/2010, Seite 5)


bvse-Schrottforum - Herausforderungen für den Mittelstand

 


Zukunftsprojekt Solarzellen-Recycling (vom bvse Elektronik-Altgeräte-Tag)

 


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg, www.msvgmbh.eu

 

 

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