|
Fachtagung Holzpellets 5. September 2008, Köln
Das Heizen mit Holzpellets hat in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt. Mittlerweile sind über 90.000 Pelletheizungen bundesweit installiert, davon 9.000 in Nordrhein-Westfalen. Laut EnergieAgentur.NRW belegen diese Zahlen, dass viele Verbraucher einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen und sich immer häufiger für diese kostengünstige, CO2-neutrale Heiztechnik entscheiden. Um einen aktuellen Überblick über das Heizen mit Holzpellets und die dazugehörige innovative Heiztechnik zu geben, veranstaltet die EnergieAgentur.NRW die 4. Fachtagung Holzpellets NRW am Freitag, 5. September 2008 (9 bis 18 Uhr) in der Vulkanhalle, Lichtstraße 43/Gebäude E in 50825 Köln-Ehrenfeld. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Diskussion über die Zukunft der energetischen Biomasse NRW-Umweltminister Eckard Uhlenberg und weitere hochrangige Experten diskutieren vormittags über die Zukunft der energetischen Biomasse. Welchen Beitrag können Holzpellets bei der Bekämpfung des Klimawandels leisten? Wie unterstützt die Bundesregierung im Rahmen des „Erneuerbare Energien Wärmegesetz“ den Biomasseeinsatz? Welche Rohstoffpotentiale gibt es für Holzpellets? Wie lauten die Qualitätsanforderungen an den zukunftsfähigen und innovativen Brennstoff Holzpellets? Am Nachmittag liegt der Schwerpunkt auf der praxisorientierten Umsetzung und dem Betrieb von Holzpelletanlagen. Es werden zudem Finanzierungsmöglichkeiten der KfW Förderbank und eine sichere Brennstofflagerung präsentiert. Anmeldung und Tagungsprogramm im Internet unter: www.aktion-holzpellets.de
IAA Nutzfahrzeuge 25. September bis 2. Oktober 2008, Hannover
Unter dem Motto „Nutzfahrzeuge – Für alle unterwegs“ startet am 25. September die 62. IAA Nutzfahrzeuge. Bereits jetzt steht für die Organisatoren fest, dass diese Messe neue Rekordmarken bei der Anzahl der Aussteller, der Internationalität sowie der belegten Ausstellungsfläche setzen wird. Bis April hatten sich über 1.700 Aussteller aus 47 Ländern für die diesjährige IAA angemeldet. Laut Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), wird mit einer Ausstellungsfläche von 265.000 Quadratmetern in diesem Jahr der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 1992 (252.000 Quadratmeter) übertroffen. „Dieser überaus erfreuliche Anmeldestand stimmt uns sehr zuversichtlich. Zudem findet die IAA in einem guten konjunkturellen Umfeld statt. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, Export und Produktion laufen auf hohem Niveau“, unterstrich der ehemalige Bundesminister. Die Messe soll nach VDA-Angaben die Fragen der nachhaltigen Mobilität und der Transporteffizienz umfassend behandeln. Das Motto der IAA „Nutzfahrzeuge: Für alle unterwegs“ unterstreiche den Dienstleistungscharakter dieser Schlüsselbranche, die für wirtschaftliches Wachstum im In- und Ausland unverzichtbar sei. Vor einem dynamisch wirkenden roten Hintergrund sind auf dem neuen IAA-Plakat ein schwerer Lkw, ein Transporter sowie ein Bus symbolisch dargestellt.
Ist die Getrennterfassung noch notwendig? Internationale Expertenkonferenz – 2-tägiger Sortierversuch Sinken die Lizensierungskosten Dualer Systeme? 25. – 26. September 2008, Schloss Aufhausen, Erding
Kein anderes Thema wurde in den vergangenen Jahren als Errungenschaft der Einführung des Dualen Systems mit einer derartigen Widersprüchlichkeit diskutiert: die Getrennterfassung. Die Tonnenflut in den deutschen Haushalten nahm in den letzten Jahren deutlich zu. Nicht selten türmen sich mittlerweile –je nach Region und Farbe- blaue, graue, gelbe, grüne und braune Tonnen in den einzelnen Häusern und warten je nach Füllgut auf Abholung. Die Abfalltrennung erfolgt beim Verbraucher. Lange Zeit galt sie als die einzige Möglichkeit, Leichtverpackungen als werthaltige und wieder verwertbare Rohstoffe vom normalen Hausmüll getrennt zu erfassen und einem hochwertigen Recycling zuzuführen. Ist die Getrennterfassung und -sammlung noch aktuell? Wie verändert sich die Qualität der Materialien, wenn statt der fraktionsweisen Abholung bei den Haushalten die trockenen Abfälle zusammen nach Wertstoffen sortiert werden würden? Ein Ansatz, bei dem sich die Verpackungsverordnung zu einer Wertstoffverordnung entwickeln könnte, die bei der gemeinsamen Erfassung von trockenem Hausmüll und Leichtverpackungen eine optimierte Wertstofftrennung und Verwertung bedeuten würde. Gerade diese Ansätze sind Grundlage zukünftiger Optimierung bestehender und neuer dualer Systeme. Welches Optimierungspotenzial bei Erfassung, Sammlung und Sortierung können Systeme noch ausnutzen, um effizienter und kostengünstiger zu arbeiten? Eine Fragestellung, die sich zukünftig auf die Entwicklung der Lizensierungskosten auswirken wird. Effizientere Systeme versprechen auch sinkende Kosten für Handel und Industrie. Weitere Informationen: www.ascon-net.de
USA: Marktchancen für deutsche Technik 14. bis 16. Oktober 2008, Pittsburgh (USA)
Bei den Ausbauzielen für erneuerbare Energien spielt in den Vereinigten Staaten Energie aus Abfall, Biogas und Biokraftstoffe eine wichtige Rolle, denn gegenwärtig werden pro Jahr 13 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Abfall erzeugt. Bis 2030 soll sich dieser Output fast verdoppeln. Für Strom aus Biomasse (aktuell: elf Milliarden kWh) ist sogar eine Steigerung auf 95 Milliarden kWh bis 2030 vorgesehen. Für europäische Anbieter von Umwelttechnik biete dieser Wachstumsmarkt sehr gute Geschäftsmöglichkeiten, hebt die Freesen & Partner GmbH in Alpen hervor. Das Unternehmen fungiert als Veranstalter der internationalen Fachmesse „energy from biomass and waste“ (EBW), die vom 14. bis 16. Oktober 2008 in Pittsburgh (Pennsylvania) stattfindet. Hier haben deutsche Unternehmen Gelegenheit, wichtige Kontakte zu Auftraggebern und Partnern zu knüpfen. Ab sofort können auch Beiträge für das Vortragsprogramm eingereicht werden. Die Themenschwerpunkte der diesjährigen Konferenz sind: Klimaschutz; Energieeffizienz und Kosteneinsparpotenziale; Markttendenzen USA und international; wirtschaftliche und ökologische Vorteile der Energieerzeugung aus Abfällen aus Biomasse; anaerobe Verfahren und Konzepte zur Biogasnutzung; nachhaltige Herstellung von Biokraftstoffen; Genehmigung und Betrieb von Waste-to-Energy-Anlagen. Weitere Informationen zur Messe und zum Markt unter Tel. +49-2802-948484-0 oder www.ebw-expo.com.
Call for Papers 2. und 3. Dezember 2008, Hannover
Am 2. und 3. Dezember 2008 findet in Hannover die dritte Praxistagung Deponie statt. Nach Angaben des Veranstalters sind Deponiebetreiber, Ingenieurbüros und Behörden die Zielgruppen dieses Kongresses, der bewusst auf die Praxis abzielt und technische, rechtliche und ökonomische Themen beziehungsweise Aspekte umfasst. Vortragende sind von der Tagungsgebühr befreit.
Für die Tagung werden Beiträge aus allen deponierelevanten Bereichen gesucht: - Zwischenlagerung von Abfällen - Entsorgungs- und Deponieverbünde - Deponierung von vorbehandelten Abfällen (MVA und MBA) und Massenabfällen - Verwertung von Abfällen im Deponiebau - Rückstellungen und Nachsorgekostenkalkulation - Behandlung und Verwertung von Deponiegas und Sickerwasser - Langzeitverhalten von Deponien / wann endet die Nachsorge? - Deponiemonitoring und Sanierung - Verkürzung der Nachsorge durch Maßnahmen zur In-situ-Stabilisierung - Abdichtungssysteme für Deponien - Sinnvolle und dauerhafte Konzepte zur Rekultivierung - Möglichkeiten zur Nachnutzung und Erwirtschaftung von Einnahmen nach der Stilllegung
Interessenten, die an der Veranstaltung als Referent/in teilnehmen wollen, sollten bis zum 11. August 2008 ihr Vortragsangebot einreichen sowie eine E-Mail an tagung@wasteconsult.de senden. Die Tagung wird durch eine Fachausstellung ergänzt. Aktuelle Informationen über die Tagung und zur Miete von Standflächen, von Inseraten im Tagungsband sowie zu Möglichkeiten des Sponsoring sind zu finden unter www.wasteconsult.de/Ausstellung.htm
|